Kirche in Zeiten von Corona

Dömitz-Neu Kaliß

Die Corona-Krise hält uns immer noch in Atem. Und auch auf unser kirchliches Leben hat dies nach wie vor Auswirkungen. Der Kirchengemeinderat Dömitz-Neu Kaliß hat entschieden, die Handlungsempfehlungen der Nordkirche umzusetzen. Daher bleiben die Hygienemaßnahmen bei den Gottesdiensten (Mund-Nasen-Schutz beim Rein- und Rausgehen, kein Gesang in den Kirchen, Desinfektion, Anwesenheitslisten, Abstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht in einem Haushalt leben) auch weiterhin bestehen.

Chorproben finden bis auf weiteres draußen im Pfarrgarten Neu Kaliß statt – dort haben wir Platz und können die Abstände entsprechend einhalten. Anhand der Entwicklung der Fallzahlen werden wir, wenn es in Richtung Herbst geht und es draußen kälter wird, noch einmal neu entscheiden. Besonders beim Singen in geschlossenen Räumen verbreitet sich das Virus besonders gut. Daher lassen wir es erstmal.

Seniorenkreise werden ersteinmal nicht stattfinden – im September werden wir anhand der aktuellen Fallzahlen noch einmal neu entscheiden, in welchem Rahmen eine Seniorenarbeit außerhalb von Einzelbesuchen möglich sein wird.

Für die Erntedankgottesdienste in Dömitz und Neu Kaliß möchten wir Sie bitten, sich bis zum 27. 9. anzumelden. Das ist ungewohnt und es ist auch nicht die Form, die wir in der Kirche gerne haben, aber so können wir vorher eine Art Sitzplan erstellen und unter Einhaltung der Abstandsregeln möglichst vielen Menschen die Teilnahme an den Gottesdiensten zu ermöglichen.

Der Besuchskreis wird ab sofort wieder Besuche machen – natürlich nur, wenn Sie das möchten und unter Einhaltung der gängigen Hygieneregeln.

Leider muss auch der lebendige Adventskalender in diesem Jahr ausfallen, da wir nicht davon ausgehen, dass sich die Situation bis Dezember groß zum Positiven verändert haben wird.

Manch einem mag das übertrieben vorkommen. Und uns ist bewusst, dass es in vielen Kirchengemeinden weniger streng gehandhabt wird. Allerdings steht für uns als Kirchengemeinderat der Schutz der Gesundheit der Menschen an erster Stelle.

Natürlich haben wir Angst, dass das, was wir in Gemeindeleben in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, nun wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Corona hat uns letztlich völlig ausgebremst. Wir hoffen aber, dass wir bald unser Gemeindeleben wieder Schritt für Schritt hochfahren können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.