Trauerbegleitung & Bestattung

„Gott, du bist unsere Zuflucht für und für. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.“ (Ps 90)

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist da Traurigkeit und Schmerz. Es braucht Zeit, um den Tod zu verarbeiten. Als Pastorin bin ich in dieser schweren Zeit für Sie da, höre zu, suche gemeinsam mit Ihnen nach Worten, um die Situation zu begreifen, halte Stille und Traurigkeit mit Ihnen aus. Man muss kein regelmäßiger Kirchgänger sein, um dies in Anspruch zu nehmen. Sie können mich informieren, wenn der Tod eines Angehörigen bevorsteht – manche Sterbende wünschen sich ein letztes Abendmahl oder einen Segen für ihre letzte Reise.

Auch eine Aussegnung ist möglich. Bevor der Bestatter den Verstorbenen abholt, kann es gut tun, im kleinen Kreis Abschied zu nehmen – mit einem Gebet, einem Bibeltext und einem Segen für den Verstorbenen.  So wird spürbar: unser geliebter Mensch ist zwar gestorben, aber er bleibt in Gottes Hand.

Wenn es um die Vorbereitung der Trauerfeier geht, werde ich Sie in der Regel zuhause besuchen. Wir werden über den Verstorbenen sprechen – über sein Leben, was für eine Person er war, was er Ihnen bedeutet hat. Manchmal hilft es, sich im Vorfeld einige Stichpunkte zu machen, ein Photo zu suchen oder zu überlegen, ob es ein Motto im Leben des Verstorbenen gab. Im Trauergespräch überlegen wir, wie die Trauerfeier gestaltet werden soll. Welche Lieder gesungen und gespielt, welche Texte gelesen werden sollen. Manchmal hat ein Mensch schon zu Lebzeiten Wünsche geäußert. Trauerfeiern können ganz unterschiedlich aussehen – dabei ist es mir als Pastorin wichtig, auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Und natürlich darf bei einer Trauerfeier auch weltliche Musik gespielt werden. Als Orte für die Trauerfeiern sind sowohl die Kapellen auf dem Friedhof, als auch die Kirchen möglich.

In der Regel ist die evangelische Trauerfeier Menschen vorbehalten, die zu Lebzeiten einer Kirche angehörten. Wenn für Nicht-Kirchenmitglieder eine kirchliche Trauerfeier gewünscht wird (etwa weil die Angehörigen der Kirche nahe stehen), kann dies aus seelsorgerlichen Gründen in Einzelfällen auch möglich sein.