Zum 1. Sonntag nach Epiphanias

Paulus spricht davon, dass wir verschiedene Gaben und Ämter und Kräfte haben – es aber letztlich alles eins ist. Nämlich insofern, dass es Gott ist, der in uns wirkt und uns verschiedene Aufgaben und Möglichkeiten gibt – die zu einem großen Ganzen zusammenwirken. Ich mag diesen Text sehr – entspricht er doch meinem ganz persönlichen Bild von Kirche. Und auch, wenn wir in diesen Zeiten wenig tun können – es finden keine Veranstaltungen, Projekte u. ä. statt – so wirkt der Geist Gottes doch. In dem Sinne, dass wir uns gegenseitig ermutigen. Uns stärken. Uns über diese Zeit hinweg helfen, die für viele eine sehr schwere Zeit ist. Eine einsame Zeit. Und so schlägt in diesen Tagen besonders die Stunde derer, die von Gott mit der Gabe ausgestattet wurden, zuhören zu können. Für andere da zu sein. Oder ganz tatkräftig helfen, wo Not ist.